Heute geht es zurück nach Adelaide. Nachdem wir gestern bereits den größeren Teil der Strecke aus den Flinders Ranges zurückgelegt haben, bleiben heute „nur“ noch ca. 140 Kilometer.
Der freundliche Inhaber der Cooley Winery hatte gestern im Gespräch angedeutet, dass sich ein Abstecher nach Mintaro lohnen könnte. Es soll sich nach seiner Schilderung um ein pittoreskes kleines Dorf handeln. Wir beschließen also, die 10 Kilometer Umweg in Kauf zu nehmen und uns das Dorf anzusehen.
Leider sind wir ähnlich enttäuscht wie von Bethany im Barossa Valley. Auch dieses Dorf hat zwar einige vergleichsweise alte Gebäude zu bieten, macht aber insgesamt eher den Eindruck, als könnte hier mal wieder ordentlich durchgefegt werden.
Die Fahrt geht also ohne weitere Unterbrechungen direkt in die Innenstadt von Adelaide zu unserer heutigen Unterkunft. Wir geben allerdings im Hotel nur unsere Koffer ab und fahren danach sofort weiter nach Glenelg.

Glenelg ist ein durchaus mondäner Badeort am Golf St. Vincent, der Bucht, an der Adelaide liegt. Der Ort ist sozusagen der „Hausstrand“ von Adelaide.
Da wir wieder zur allerbesten Mittagszeit dort ankommen, holen wir uns zunächst in einem Pie-Shop jeweils eine leckere Pastete und verzehren diese vor Ort.


In einer Palme mit Blick auf die Terrasse, auf der wir sitzen, haben zwei Lorikeets (Regenbogenloris) ihr Zuhause gefunden.
Bei allerbestem Wetter erkunden wir dann den Ort. Zunächst unternehmen wir einen Abstecher auf die Seebrücke.

Wir gehen auf der Seebrücke bis zum Ende und lassen uns die frische Seeluft um die Nase wehen.


Dann bummeln wir ein Stück an der Strandpromenade entlang.






Schließlich entern wir den Strand und gehen dort entlang in Richtung des Sportboothafens.





Der Weg entlang des Sportboothafens ist gesäumt von Restaurants, Cafeś und Bars der gehobenen Preisklasse.


Die Motoryachten, die im Sportboothafen liegen, entsprechen auch dieser Klasse. Ich gehe davon aus, dass kaum eines der Boote, die dort ihren Liegeplatz haben, für einen Preis unterhalb einer mittleren sechsstelligen Summe, viele wahrscheinlich sogar für eine siebenstellige Summe zu haben wären.


Wir gönnen uns in einem der Cafés noch einen Kaffee.
Dann kehren wir zu unserem Auto zurück und begeben uns in Richtung des Flughafens. Dort geben wir den Mietwagen ab.
Mit dem Bus fahren wir in die Stadt zurück und checken im Hotel ein.
Zum Abendessen geht es heute Abend nach Chinatown.

Das vielfältige kulinarische Angebot der unterschiedlichsten südostasiatischen Nationalitäten überfordert uns fast bei der Aufgabe, das passende Restaurant für das Abendessen zu finden. Wir entscheiden schließlich nach der Frage: „Was sieht für uns gut aus?“ Die Auswahl , die wir getroffen haben, war genau richtig. Das Essen in einem auf chinesische Knödel mit verschiedenen Füllungen spezialisierten Restaurant war reichhaltig und sehr lecker.
Zurück im Hotel wollen die Koffer noch für den morgigen Flug nach Newcastle vorbereitet sein.


Die Seebrücke sieht ja herrlich aus! Und chinesische Knödle zum Abendessen klingen auch gut! Die habe ich in China auch immer sehr gerne gegessen.
Vor allem die große Auswahl der verschiedenen Knödel war für uns überraschend. Es gibt sie als Teigknödel aus Hefeteig, wie bei uns die Hefeklöße. Dann gibt es auch welche aus Nudelteig oder wie Strudelteig. Und dann kommen noch die verschiedenen Füllungen und die Zubereitungsarten. Es gab sie gedämpft, gebraten oder in Brühe gekocht.