Bei der Reiseplanung hatte Monika für den heutigen Tag eigentlich einen Besuch des Australia Zoo vorgesehen. Den Plan haben wir aber bereits gestern aufgegeben und beschlossen, dafür lieber einen Spaziergang entlang der Küste nach Wooloolaba zu unternehmen.

Das Wetter und die Temperatur lassen es heute Morgen zu, dass wir auf dem Balkon unseres Appartements frühstücken.

Im strahlenden Sonnenschein machen wir uns dann auf den Weg. Der führt uns zunächst auf dem von gestern Abend bereits bekannten Stück der Strandpromenade entlang in den Ort.

Dort muss ich einen kurzen Stopp einlegen und meinen Kopf hinhalten…

Dann geht es aber endlich los. Nachdem wir das Ortszentrum hinter uns gelassen und den Creek überquert haben, biegen wir in den Küstenwanderweg ein.

Durch ein parkähnliches Gelände an der Mündung des Maroochy River entlang erreichen wir dann den Strand am Pazifik.

Natürlich müssen wir hier erst einmal unsere Füße ins Wasser halten.

Eine Tafel bei der Station der Rettungsschwimmer informiert uns darüber, dass die Wassertemperatur 22°C beträgt. Hochwasser ist gegen 11:30 Uhr, Niedrigwasser gegen 17:00 Uhr. Der Tidenhub beträgt laut Tafel hier ca. 90 cm.

Am Strand weht der Wind deutlich stärker als am Fluss. Dadurch gibt es natürlich auch deutlich höhere Wellen, in denen sich einige Surfer tummeln.

Da hier im australischen „Winter“ keine Saison ist, finden überall Bau- und Instandsetzungsarbeiten statt. So auch hier am Strand. An einer Stelle ist offensichtlich eine größere Menge Sand fortgespült worden und wird aktuell wieder aufgespült. Deshalb müssen wir den Strand kurz verlassen, kehren aber gleich darauf wieder dorthin zurück.

Etwa auf halbem Weg zwischen Maroochydore und Mooloolaba liegt das Alexandra Headland. Hier wechseln sich der helle Sand und tiefschwarzes Gestein – offensichtlich vulkanischen Ursprungs – am Strand ab.

Nachdem wir diese Klippen „umschifft“ haben, machen wir in einem Café an der Strandpromenade eine Pause. Frisch gestärkt geht es dann weiter. Nächster prominenter Punkt auf unserer Wanderung ist dann das Denkmal für die HMAS Brisbane. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Lenkwaffenzerstörer der australischen Marine.

Das Schiff wurde 1966 in Amerika auf Kiel gelegt und 1967 für die australische Marine in Dienst gestellt. Im Jahr 2001 erfolgte die Außerdienststellung und nach entsprechenden Vorbereitungen wurde das Schiff am 31.07.2005 hier vor der Küste durch Sprengung versenkt und dient heute als künstliches Riff für die Ansiedlung von Korallen und anderen bedrohten Meerestieren sowie als Tauchspot.

Kurz vor Mooloolaba ragen die Felsen bis ins Wasser und da der Wind inzwischen reichlich aufgefrischt hat, schlagen die Wellen auch mit einiger Macht dagegen.

Dann haben wir auch schon Mooloolaba erreicht. Hier wechseln wir zunächst vom Pazifik weg und in den Ort hinein zum Mooloolah River hinüber. Dort befinden sich die Marina sowie der Mooloolah River Park, ein maritimes Viertel mit kleinen Geschäften, Galerien und Restaurants auf einer ausgedehnten hölzernen Steganlage.

Nachdem wir uns dort umgesehen haben wechseln wir wieder zur anderen Seite an den Strand zurück. Hier nähert sich unsere Wanderung schließlich dem Ende.

Wir wollen noch bis zum Ende der nördlichen Breakwall gehen, dem Wellenbrecher, der die Hafeneinfahrt vor den aus dem Pazifik anlaufenden Wellen schützt.

Schließlich haben wir unser Ziel erreicht.

Wir gehen zurück in den Ort und fahren dann mit dem Bus zurück nach Maroochydore.

Im Appartement gibt es Kaffee und Kekse und danach eine erfrischende Dusche.

Neben den üblichen Pubs gibt es hier in Australien – nicht nur in den „Chinatowns“ – eine große Vielzahl an Restaurants der südostasiatischen Küche. Nachdem wir gestern Abend in einem nepalesischen Restaurant zu Abend gegessen haben, entscheiden wir uns heute für ein indisches Restaurant. Als wir gestern Abend dort vorbeigegangen waren, stieg uns schon ein äußerst verführerischer Duft in die Nase. Die Bewertungen im Internet waren durchweg sehr gut, so war das Restaurant heute Abend das Ziel unserer Wahl.

Wir wurden nicht enttäuscht, vielmehr hat sich der Eindruck mehr als bestätigt. Das Essen war äußerst lecker, der Service sehr freundlich und aufmerksam und die Preise zudem – gemessen an deutschen Verhältnissen – sehr günstig.

Rundherum war das heute wieder einmal ein sehr gelungener Urlaubstag.

Unsere Wanderung haben wir – wie üblich – mit Komoot aufgezeichnet. Hier könnt ihr sie ansehen:

Von Michael

2 Kommentare zu „Walking on Sunshine“
  1. Das sieht nach einer sehr schönen Wanderung aus! Die Sunshine Coast ist wirklich schön, da möchte ich auch noch mal hin. Wie kommt es, dass ihr nicht in den Zoo wolltet? Gibt es genug andere Sachen zu sehen?

    1. Ja, die Sunshine Coast gefällt uns bislang recht gut. Hier lohnt sich wirklich ein Besuch.
      Den Besuch im Zoo haben wir gestrichen, weil uns einfach die Idee der Wanderung am Strand entlang besser gefallen hat.

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