Vorbemerkungen

Hallo zusammen, ein neues Abenteuer steht an und hier werden in den nĂ€chsten 14 Tagen wieder regelmĂ€ĂŸig Berichte folgen.Monika und ich werden dieses Jahr mit unseren Freunden zusammen eine Reise auf der klassischen Postschiffroute der Hurtigruten unternehmen.

Die Idee stammt ursprĂŒnglich von unseren Freunden. Sie feiern in diesem Jahr ihren 40. Hochzeitstag. Monika und ich haben exakt ein Jahr spĂ€ter geheiratet und so haben wir ĂŒber dieses Datum bislang schon hĂ€ufig etwas zusammen unternommen. Meist waren das Radtouren ĂŒber ein verlĂ€ngertes Wochenende. Wegen des besonderen JubilĂ€ums sollte es auch eine besondere Unternehmung sein und so hatten sie sich fĂŒr die Hurtigruten entschieden und uns gefragt, ob wir nicht mitkommen wollen.

In der Vorbereitung auf die Reise hatten wir dann zunĂ€chst nicht die klassische Postschiffroute geplant, sondern eine Kreuzfahrt mit einem Schiff der gleichen Reederei von Hamburg aus, die nur die grĂ¶ĂŸeren HĂ€fen anfĂ€hrt und dafĂŒr dort lĂ€ngere Liegezeiten hat. Etwa drei Wochen vor Antritt der Reise wurde uns dann plötzlich mitgeteilt, dass die von uns gebuchte und auch bereits bezahlte Reise ausfallen muss, weil das Schiff in die Werft muss. Als Kompensation fĂŒr den Ausfall der Reise wurde uns ein Rabatt angeboten, wenn wir uns fĂŒr eine Reise zu einem anderen Zeitpunkt oder auf einer alternativen Route entscheiden. So haben wir uns dann doch fĂŒr die klassische Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes und retour entschieden.

Nach einem Blick auf die Preise der von Hurtigruten angebotenen An- und Abreisepakete fiel sehr schnell die Entscheidung, dass wir uns selbst um die An- und Abreise kĂŒmmern. FĂŒr folgenden Reiseverlauf haben wir uns entschieden:

  • Anreise mit dem Zug nach Kiel
  • Fahrt mit der Color Line nach Oslo, Stadtbummel und Übernachtung dort
  • Fahrt mit der Bergenbahn nach Bergen und Übernachtung dort
  • Stadtbummel in Bergen und Einschiffung
  • Nach der RĂŒckkehr nach Bergen direkt RĂŒckflug ĂŒber Amsterdam nach Hannover

Anreise nach Kiel und FĂ€hre nach Oslo

So sind wir gestern zunÀchst mit dem Zug nach Kiel gefahren. Dort haben wir uns am Bahnhof mit einer Bekannten unserer Freunde getroffen. Da es immer wieder geregnet hat und wir ja auch unser nicht unerhebliches GepÀck dabei hatten, blieb es hier beim Hopping zwischen Café und Restaurant.

Nach dem Mittagessen konnten wir dann auf der Color Magic einschiffen und pĂŒnktlich um 14:00 Uhr legte das Schiff vom Oslokai ab.

Die Kabine – klein, aber fein!
Blick zurĂŒck auf den Oslokai

Die Ostsee zeigte sich von ihrer glatten Seite und so verlief die Fahrt sehr ruhig. Einzig die Unterquerung der BrĂŒcke ĂŒber den Großen Belt endlich einmal bei Tageslicht war etwas spektakulĂ€rer.

Nach einem ĂŒppigen Abendessen vom Ă€ußerst reichhaltigen Buffet im Bordrestaurant fallen wir dann nahezu komatös ins Bett.

Stadtbummel in Oslo

Am nĂ€chsten Morgen brennt die Sonne unbarmherzig vom fast wolkenlosen Himmel. Nach einem ausgiebigen FrĂŒhstĂŒck vom Buffet unseres Hotels machen wir uns auf den Weg zu einem Stadtbummel.

Erste Ziel ist der Vigelandspark. Der Park ist nach dem gleichnamigen norwegischen Bildhauer benannt und zeigt eine Vielzahl seiner Skulpturen aus Granit und Bronze.

Eingang zur Anlage

Die Darstellung der Skulpturen konzentriert sich im Wesentlichen auf Menschen in Interaktion.

Die wohl bekannteste Skulptur im Park ist wohl die des trotzigen Kindes.

Das trotzige Kind

Danach geht es zurĂŒck in die Innenstadt und zum königlichen Schloss, dem wir natĂŒrlich ebenfalls einen Besuch abstatten.

Das königliche Schloss in Oslo

Im Anschluss bummeln wir zum Hafen. Dort essen wir eine Kleinigkeit und sehen uns die dort an den verschiedenen Piers liegenden historischen Schiffe an.

Unmittelbar am Hafen liegt auch die Festung Akershus.

Festung Akershus

An der Oper und dem Hauptbahnhof vorbei bummeln wir zurĂŒck in die Innenstadt. Dort besichtigen wir noch die Domkirche.

Die Domkirche in Oslo

Auch das Innere der Kirche ist sehr beeindruckend.

Außen an der Fassade des Doms finden wir auch den Teufel von Oslo.

Der Teufel von Oslo

Die Temperaturen haben im Laufe des Tages die Marke von 30 ° C deutlich ĂŒberschritten. So nehmen wir in einem CafĂ© noch eine Erfrischung zu uns und machen uns auf den Weg zurĂŒck zum Hotel. Nach einer erfrischenden Dusche kehren auch die Lebensgeister langsam zurĂŒck.

Unser Abendessen nehmen wir im Außenbereich eines indischen Restaurants zu uns, das ich bei einem meiner dienstlichen Besuche in Oslo kennengelernt habe. Nach einem Absacker auf der Terrasse einer Bar unmittelbar am Hotel ist es dann auch Zeit fĂŒr das Bett.

Von Michael

3 Gedanken zu „Es geht wieder los! Auf nach Norwegen!“
  1. Unsereiner friert und muss bei Regen ausharren und ihr brutzelt vor euch hin… verrĂŒckte Welt! 😉 Sieht aber nach einem gelungenen Start in den Urlaub aus und indisches Restaurant klingt sehr lecker!

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